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Papier-Stempelkarte oder digital? Was der Druck wirklich kostet

Wer Papier-Stempelkarten bestellt, sieht die Rechnung der Druckerei, dabei ist das der kleinere Posten. Wir haben nachgesehen, was ein Satz Karten und ein Stempel heute kosten, und zusammengetragen, was die Rechnung nicht zeigt.

4 Minuten Lesezeit

Die Rechnung der Druckerei ist nur die Spitze des Eisbergs: tausend Karten für 10 381 Ft und der Stempel für 6 168 Ft, darunter die fünf Kosten, die auf keiner Rechnung stehen. Die Rechnung ist nur die Eisbergspitze 1000 Karten 10 381 Ft Stempel 6 168 Ft Die verlorene Karte Der kopierbare Stempel Der blinde Fleck Der Nachdruck Die stumme Karte Nicht auf der Rechnung
Die Rechnung der Druckerei ist nur die Spitze des Eisbergs: tausend Karten für 10 381 Ft und der Stempel für 6 168 Ft, darunter die fünf Kosten, die auf keiner Rechnung stehen.

Was der Druck kostet

Eine Stempelkarte hat meist Visitenkartenformat, 85 × 55 Millimeter. Am 26. September 2026 haben wir mit dem Preisrechner einer Online-Druckerei berechnet, was einseitiger Farbdruck auf 300-g-Mattpapier bei normaler Produktionszeit kostet. Zum Stempeln braucht es außerdem einen Stempel; dessen Listenpreis haben wir im Webshop des Herstellers nachgesehen.

ArtikelBruttopreis
500 Stempelkarten, mit Versand8 581 Ft
1000 Stempelkarten, mit Versand10 381 Ft
Runder Selbstfärbestempel, 19 mm (Listenpreis des Stempelgehäuses)6 168 Ft

Preise vom 26. September 2026. Quellen am Ende des Artikels.

Eine Karte kostet also etwa zehn Forint, und ein Stempel hält jahrelang. Am Druck zu sparen lohnt sich nicht, denn da gibt es nichts zu sparen.

Was die Rechnung der Druckerei nicht zeigt

Die Kosten einer Papierkarte entstehen nicht in der Druckerei, sondern an der Theke und beim Kunden. Fünf Posten, die auf keiner Rechnung stehen:

  • Die verlorene Karte

    Wer die Karte zu Hause vergisst oder verliert, sammelt an dem Tag nichts oder fängt neu an. Eine halb volle Karte zu verlieren ärgert gerade die, die am häufigsten kommen.

  • Der kopierbare Stempel

    Einen runden Stempel kann jeder für ein paar tausend Forint bestellen. Wie viele Stempel auf einer Karte echt sind, lässt sich an der Theke nicht prüfen.

  • Der blinde Fleck

    Aus der Papierkarte erfährst du nicht, wie viele Stammkunden du hast, wer wie oft kommt und wer weggeblieben ist. Kommt ein Kunde nicht mehr, merkst du es nicht einmal.

  • Der Nachdruck

    Ändern sich Prämie, Stempelanzahl oder Logo, ändern sich die ausgegebenen Karten nicht mit. Ein neues Angebot braucht eine neue Karte, und die alten tauchen noch monatelang auf.

  • Die stumme Karte

    Zu einer Papierkarte gehören keine Kontaktdaten. Für eine ruhige Woche, ein neues Produkt oder einen Geburtstag gibt es niemanden, dem du Bescheid sagen kannst.

Wann Papier genügt

Nicht jedes Geschäft braucht eine digitale Karte. Papier kann eine gute Wahl sein, wenn:

  • du eine einzige einfache Prämie hast und sie nicht ändern willst;
  • du deinen Kunden keine Nachrichten schicken, sondern dich nur für ihre Treue bedanken willst;
  • es dich nicht interessiert, wie viele Stammkunden du hast und wer weggeblieben ist;
  • es an der Theke kein Smartphone, Tablet oder Internet gibt.

Willst du aber wissen, wer deine Stammkunden sind, oder dich bei jemandem melden, der weggeblieben ist, hilft dir Papier nicht.

Was eine digitale Karte kostet

Eine digitale Karte braucht keine Druckerei. Der Kunde scannt den QR-Code an der Theke, gibt seine E-Mail-Adresse ein, und die Karte ist auf seinem Handy, unter Android auch in Google Wallet. Das Plakat mit QR-Code und deinen Prämien erstellt das System: du druckst es einmal aus.

Auch an der Theke braucht es kein neues Gerät: das Personal scannt die Karte mit dem eigenen Handy oder einem Tablet. Stempel vergeben nur sie, mit eigener Anmeldung, und das Problem kopierter Stempel ist gelöst.

Loyaltee startet mit einem kostenlosen Paket, ohne Kreditkarte, und das kostenlose Paket läuft nicht ab. Wie viele Kunden und welche Funktionen welches Paket umfasst, siehst du auf der Preisseite.

Pakete und Preise

Von Papier auf digital umsteigen

  1. Druck das Plakat aus

    Nach der Registrierung legst du fest, wofür es Stempel gibt und was die Prämie ist, und das System erstellt das Plakat mit QR-Code.

  2. Lass das Papier auslaufen

    Die ausgegebenen Papierkarten musst du nicht einziehen. Wer mit einer kommt, sammelt sie voll; neue Kunden bekommen schon die digitale Karte.

  3. Sag es an der Theke

    Ein Satz vom Thekenpersonal wirkt mehr als jedes Plakat. Will der Kunde den QR-Code nicht scannen, kann das Personal ihn mit seiner E-Mail-Adresse aufnehmen.

So funktioniert die Theke

Quellen

  1. nyomdavonal.hu Visitenkarten-Preisrechner: 85 × 55 mm, 4/0 farbig, 300 g matt Bilderdruckpapier, normale Produktion, mit Versand (abgerufen am 26. September 2026)
  2. Trodat Stempelshop (Ungarn): Printy 46019 runder Textstempel (abgerufen am 26. September 2026)

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Fragen

Häufige Fragen

Was kosten tausend Papier-Stempelkarten?

Im September 2026 kosteten tausend farbige Karten im Visitenkartenformat bei einer Online-Druckerei inklusive Versand 10 381 Ft, fünfhundert 8 581 Ft. Der Stempel kommt noch dazu.

Lässt sich der Stempel kopieren?

Einen runden Stempel kann jeder für ein paar tausend Forint bestellen, und an der Theke sieht man nicht, welcher Stempel echt ist. Auf der digitalen Karte vergibt nur das Personal Stempel, mit eigener Anmeldung.

Was passiert mit den schon ausgegebenen Papierkarten?

Du musst sie nicht einziehen. Wer mit einer Papierkarte kommt, kann sie vollsammeln, und neue Kunden bekommen schon die digitale Karte.

Müssen Kunden eine App herunterladen?

Nein. Die Karte ist eine Webseite auf dem Handy, die sie auf den Startbildschirm legen und auch in Google Wallet speichern können.

Dein erster Stammkunde kann noch heute beitreten.

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